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„Goldene Grubenlampe“ der GroBoKa 2012 erhielt ein „gelernter“ Bochumer Junge Text: Fritz Müller (BRK Medienausschuss)
Im Rahmen des 76. Gründungsstammtisches am 22. Januar 2012 im Vereinslokal „Haus Stang“ in Bochum-Hamme hat die Große Bochumer Karnevalsgesellschaft (GroBoKa) den von ihr gestifteten ersten karnevalistischen Stadtpreis bereits zum 16. Mal verliehen und damit den Bochumer Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer geehrt. Pünktlich um 11.11 Uhr fanden sich die Rotjacken der GroBoKa, einige bisherige Grubenlampenträger, Vertreter der anderen Bochumer Karnevalsgesellschaften und die Bochumer Presse ein und füllten das Lokal an der Robertstraße bis auf den letzten Platz. Mit der „Goldenen Grubenlampe“ werden alljährlich Menschen ausgezeichnet, die durch ihre Persönlichkeit und ihr Werk dafür gesorgt haben und sorgen, dass Bochum „über den Tellerrand hinaus“ eine liebens- und lebenswerte Stadt ist und bleibt. Traditionell hielt der Preisträger des Jahres 2011, der WAZ-Kulturredakteur Jürgen Boebers-Süßmann, die Laudatio für Axel Schäfer und zeigte auf, wie aus dem geborenen Frankfurter Jungen nach der Heirat mit seiner Gaby ein gelernter Bochumer Junge wurde, der auch schon als Kind dem Karneval eng verbunden war und später sogar Stadtprinz von Bochum wurde. Zuletzt wies er auf die bereits 40 Jahre währende politische Arbeit des diesjährigen Preisträgers hin. Er schätze ihn als aufrichtigen Menschen ein und bei den Bochumern käme Axel Schäfer an, auch durch seine jährlich aufs Neue durchschlagenden Karnevalsaktivitäten. Nachdem Peter Niemann, der Präsident der GroBoKa, dem zu Ehrenden Urkunde und Grubenlampe überreicht hatte, versicherte dieser in seinen Dankesworten, dass die Auszeichnung auch für ihn die Aufforderung beinhalte, seine innige Haltung zu Bochum und seinen Bürgern beizubehalten. Axel Schäfer fügt sich als Preisträger nahtlos in die Reihe der bisherigen Grubenlampen–Träger der GroBoKa, wie Jochen Schröder, die Mannschaft des VfL Bochum, Tana Schanzara, Ottokar Wüst, Hugo Fiege, Gaby Schäfer, Udo Dreier, Steven Sloane, Günter Pohl, Toto und Harry, Prof. Dr. Norbert Lammert, Michael Kern, Eduard Stirnberg, Frank Goosen und Jürgen Boebers-Süßmann, ein.
Fotos: Fritz Müller
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45. Entenorden verliehen Erst ne´ Ente würzt die Story, oder eher ein Erpel? Prinzipal des „Mondpalast“ in Wanne-Eickel erhielt die beliebte Ente aus den Händen von Marc Marshall. Text: Christian Walter (BRK Medienausschuss)
Die Roten Funken aus Recklinghausen luden ein und füllten den großen Saal des Festspielhauses bis auf den letzten Platz. Der Senatoren- und Ratsherrenabend ist immer ein beliebter Treffpunkt nicht nur aller Gönner des Vereins und diese lassen sich dort auch gerne feiern. Dem Anlass entsprechend dekoriert, rote Enten mit „Narrenkappe und Entenorden“ als Tischdekoration und dezenter Beleuchtung, wurden die Gäste empfangen. Unter Ihnen auch Gerd Pieper, Inhaber der Stadtparfümerie Pieper, der eine von den Roten Funken selbst gestaltete Meisterschale, in Anlehnung an die des BVB, erhielt. Pieper ist Vize-Präsident der Dortmunder Elf. Vom ersten Vorsitzenden und Präsidenten Hans-Georg Wickel erhielt er die Auszeichnung, da er ein treuer Unterstützer der Roten Funken, auch in der wirtschaftlich Schwachen Zeit, ist. Als ob es erst gestern war, stand er wieder auf der Bühne - Marc Marshall - und er begeisterte zunächst die Gäste mit seinem Gesang, einer Mischung aus Jazz und Klassik. Der Schwarzwälder, der sich, nach seiner Aussage, wie ein Exot in NRW vorkam, wollte nie mit seinem Vater konkurrieren und Orden sammeln. Doch im Jahr 2011 war es soweit, der erste wurde Ihm verliehen und damit hätte es ihn voll erwischt. Dann, gerüstet mit einer Brille (übrigens der erste Auftritt mit Sehhilfe, also Premiere), hielt er die Laudatio auf Christian Stratmann. Stratmann ist der Prinzipal des „Mondpalast“ in Wanne-Eickel. Mehr als 500.000 Gäste verzeichnet das Volks-Theater bis heute, welches größer ist als das bekannte Ohnsorg-Theater in Hamburg oder das Millowitsch-Theater in Köln. „Man kann noch so weit in die Tiefe oder Breite gehen, nur eine mehr als rein weiße Weste und keine Ente zu finden“, so Laudator Marshall. Und weiter: „Doch der Blick aus seinem Büro auf den Ententeich im Stadtgarten von Wanne-Eickel lässt die schillernden Erpel mehr in den Vordergrund rücken, als die Enten. Nicht nur gebraten ist der Erpel ein Genuss sondern auch im wahren Leben kann er mit ihm mehr anfangen“. Aus diesem Grund wurde der Entenorden kurzfristig in einen Erpelorden umbenannt und zusätzlich zur „Narrenkappe“ erhielt Christian Startmann, neben dem echten Entenorden, eine original Kochmütze und ein Kochbuch, denn als Künstler in der Küche kann man Stratmann ohnehin bezeichnen. Unterbrochen von Lachpausen und Applaus dankte Christian Stratmann humorvoll seinem Laudator Marc Marschall. Als weitere Entenordenträger der letzten 45 Jahre wurden Manni Breuckmann, Manfred Erdenberger, Jean Pütz und lokale Größen begrüßt. Neben einem interessanten Showprogramm, der Prinzengarde des amtierenden Recklinghäuser Stadtprinzenpaares, Wolfgang II und Petra II, und der Tanzgarde aus Köln-Mülheim, zeichnete BRK-Verbandspräsident Peter Niemann verdiente Mitglieder der Roten Funken Recklinghausen 1955 e.V. mit dem Verdienstorden des Verbandes in Gold aus. Roberta Lorenza begeisterte mit ihrem Gesang und forderte die Gäste zum Tanz auf. Den Abschluss bildeten „Danny and the Chicks“, einer fetzigen Rock' n' Roll Show, jeder Menge Nostalgie und mit dem Flair der Wirtschaftswunderzeit. Eine rasante Bühnenshow die den langen Abend erst in den frühen Morgen ausklingen lies.
Fotos: Jörg Gutzeit (Recklinghäuser Zeitung)
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Miteinander – Füreinander Treffpunkt mit jecker Stimmung für Senioren in der Vestlandhalle in Recklinghausen.Text: Christian Walter (BRK Medienausschuss)
Den Mitgliedern der KG Poahlbürger und dem Förderverein Miteinander – Füreinander rinnt der Schweiß wieder von der Stirn. Nicht die Angst vor einem leeren Saal, sondern die Massen an Besucherinnen und Besuchern, die an diesem Tag mit Kaffee, Kuchen und jecker Stimmung zu versorgen waren. Fast 1.400 Gäste des „gehobenen“ Semesters konnten in der Vestlandhalle begrüßt werden. Schon Stunden vor Beginn der Veranstaltung bildeten sich kleine Trauben vor dem Eingang, bis endlich die Türen geöffnet wurden und die Senioren die Plätze einnehmen konnten. Es ist immer wieder ein Erlebnis, so sprachen einige Besucher, die sich schon seit Jahren immer wieder auf diese Veranstaltung freuen. „Ausverkauft, wie immer“, so Lilo Koke und Reinhard Lackmann, Mitorganisatoren der Veranstaltung. Das Programm begeisterte und tat sein übriges um die Stimmung zum kochen zu bringen. Seien es die „Echte Fründe“ aus Köln mit ihrem Tanzprogramm oder „Der lustige Rheinländer“ ein Wortakrobat und eine kölsche Frohnatur. Der Höhepunkt der Veranstaltung aber war der Einzug des Stadtprinzenpaares. Wenn es möglich gewesen wäre, ständen alle auf den Stühlen und würden den Tollitäten zuwinken. So taten es aber auch die Taschentücher oder all das, was man zur Hand hatte. „Sehr beeindruckend und überwältigend“, so Stadtprinzessin Petra II, die ihre Tränen vor Freude fast nicht verbergen konnte. Mit Alaaf und Helau ging ein anstrengender und aufregender Veranstaltungstag langsam dem Ende zu.
Fotos: Wolfgang Thoridt
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11.11.11. – das karnevalistischste Datum des Jahrhunderts! Text: Julia Sánchez-Haas Pressesprecherin MüKaGe
Dieses Datum hat dann auch einige Erz-Karnevalisten dazu bewogen, daraus das Datum ihres Lebens zu machen. Doch der Reihe nach... Es war einmal ein 14-jähriger Junge, Detlef M. Klapper, der am 11.11.1979 im Rittersaal vom Mülheimer Schloss Broich zusammen mit Manuela Holterhoff als Kinderprinzenpaar der Stadt Mülheim an der Ruhr für die Session 1979/80 vorgestellt wurde, begleitet vom Vater der Prinzessin, Hermann Holterhoff , als Adjutant. In der vorausgegangenen Session gab Detlef seinen Einstand als Büttenredner im Mülheimer Karneval. So fing es an. Doch bereits 7 Jahre später wurden Manuela (19) und Detlef (21) - bundesweit erstmalig - mit demselben Adjutanten bzw. Hofmarschall am 11.11. vor 25 Jahren, als bis dahin jüngstes Prinzenpaar aller Zeiten der Bundesrepublik Deutschland in Mülheim an der Ruhr proklamiert. Der Protagonist unserer Geschichte krönte damit zum 50. Jubiläum der Ersten Großen Mülheimer Karnevals-Gesellschaft 1937 e.V. seine dort bereits seit 1978 bestehende Mitgliedschaft. Diesem fulminanten, karnevalistischen Auftakt folgte ein Feuerwerk von Aktivitäten, die immer steil nach oben führten. Ob in der MüKaGe oder im Hauptausschuss Gross-Mülheimer-Karneval 1957 e.V., dessen Geschäftsführer er 1992-97 sowie Vorsitzender und Präsident 1997-98 war, um nur einige, wenige Stationen seines karnevalistischen Erfolgsweges zu nennen – an keiner Stelle scheute und scheut Detlef davor zurück, Verantwortung zu übernehmen und sich seinem Hobby zu widmen. Inzwischen wirkt er als 1. Präsident und 2. Geschäftsführer der MüKaGe, ist bei Allem und Jedem hoch motiviert dabei und bildet mit dem 1. Vorsitzenden, Horst Heinrich, und der Geschäftsführerin, Christine Begall, ein engagiertes Team. Dass er im Zuge seines mannigfaltigen Einsatzes nahezu mit Auszeichnungen überschüttet wurde, liegt auf der Hand, weshalb hier nur die letzte Auszeichnung aus dem Jahre 2010 erwähnt werden soll, der Verdienstorden des Bundes Deutscher Karneval in Silber. Nun zurück zu unserer Geschichte ... Detlef lernte 2002 im Chor ”Vielhomonie Rhein-Ruhr” den Sangeskollegen Helmut Ennen kennen und schätzen. Sie sind seit 2004 ein Paar und leben seit 2005 zusammen in Duisburg. Dem Chorgesang sind sie gemeinsam treu geblieben. Helmut, als gebürtiger Ostfriese, hat – trotz über 20-jähriger Station in Düsseldorf – sein Herz nicht für den Karneval entdecken können, gönnt seinem Partner jedoch sein liebgewonnenes Hobby und begleitet ihn mindestens ein Mal pro Session zu einer Veranstaltung. Nun gilt es eine Brücke zu schlagen, um Zusammenhänge zu klären. Helmut und Detlef sind gemeinsam stolze Paten der drei Kinder ihrer Freunde Sandra Freitag und Stephan Fink. Sandra und Stephan lernten sich 1999 bei der Prinzengarde Rote Funken 1958 e.V. kennen. Stephan war Prinz der Stadt Mülheim an der Ruhr in der Session 1997/98, zusammen mit seiner Prinzessin Andrea Enaux. Er war danach sowohl Präsident seines Vereins als auch später 1. Vorsitzender. Helmut und Detlef entschlossen sich bereits im Frühjahr am 11.11.11 in Duisburg zu heiraten und erwählten ihre Freunde Sandra und Stephan als Trauzeugen. Wochen und Monate gingen ins Land und die Vorbereitungen liefen für eine kleine Trauung, nur mit Eltern und Trauzeugen. Aber meistens kommt es doch anders als man(n) denkt… Fünf Wochen vor der Hochzeit wurde es hektisch, denn Sandra und Stephan wünschten sich unverhofft ihrerseits Detlef und Helmut als Trauzeugen, wollten mit ihnen gemeinsam vor den Standesbeamten treten, um sich das ”Ja-Wort” zu geben. Nun galt es den Standesbeamten kurzfristig zu bewegen, in einem 30-Minuten-Termin eine Doppelhochzeit zu vollziehen. So eine wunderbare Gelegenheit galt es für die Jecken zu nutzen! Nach der gemeinsamen, standesamtlichen Trauung im Duisburger Rathaus begleiteten die Trauzeugen Sandra und Stephan das ”junge Paar” Detlef und Helmut in die ev. Luther-Kirche, wo sie den Segen für ihre Verbindung erbaten – und sicherlich auch erhielten... Als Detlef seiner ehemaligen Prinzessin, zu der er nach wie vor Kontakt pflegt, die Verpartnerung vom 11.11.11, also 25 Jahre nach dem Amtsantritt als jüngstes Prinzenpaar, per Mail mitteilte, erfuhr er zu seiner großen Überraschung, dass auch sie und ihr Partner am gleichen Tage vor den Standesbeamten treten. Das war wirklich Begeisterung und Aufregung pur und toppte natürlich alles, zumal auch der Schatzmeister der MüKaGe, Herbert Nellessen, an diesem Tage nach nur 364 Tagen der Prüfung, den Schritt in die gemeinsame Zukunft mit Ingrid Möllenbruck ging. Ingrid wiederum ist eine alte Freundin von Detlef, hat 5 Kinder, von denen drei Mädchen in der MüKaGe getanzt haben und ein Junge Patenkind von Detlef ist. Außerdem ist sie in der Müttergarde der MüKaGe aktiv. So schloss sich der Kreis und zeigte einmal mehr, dass Daten wie diese Karnevalisten wie die Motten das Licht anziehen. Dass die Frischvermählten die Session 2011/2012 als persönlichen Höhepunkt betrachten werden, steht bei diesem Hochzeitstag völlig außer Frage. Und jedes Jahr wenn der Hoppeditz erwacht, erinnern sich unsere vier Paare problemlos daran – da war doch was...???
Fotos: MüKaGe
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Prinzenball in Mülheim an der Ruhr mit Verleihung der „Spitzen Feder“ an Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Text: Fritz Müller (BRK Medienausschuss)
Zum 26. Mal wurde am Samstag, 26. 11. 2011, in Mülheim/Ruhr die „Spitze Feder“ im Rahmen des Prinzenballs verliehen. Diese Auszeichnung durch den Hauptausschuss wird verliehen für besondere Verdienste um das offene, gesprochene oder geschriebene Wort, für herausragende Leistungen in Politik und Gesellschaft, für Witz und Humor. Dieses Jahr ging dieser besondere Preis an die Ministerpräsidentin des Landes NRW, Hannelore Kraft. Die Preisträgerin ist schon seit vielen Jahren im Mülheimer Karneval verwurzelt. Nach einer mit sehr viel Humor vom Preisträger des vergangenen Jahres, des NRZ-Chefredakteurs Rüdiger Oppers, vorgetragenen Laudatio, die sich an die Schöpfungsgeschichte anlehnte, konnte Hannelore Kraft den begehrten Preis in Empfang nehmen. Umrahmt wurde dieser Höhepunkt von einem tollen und sehr stimmungsvollen Programm. Eröffnet wurde es von dem Star-Trompeter Bruce Kapusta, es folgten der Stimmenimitator Jörg Knör, etliche Garde- und Showtänze, die kölsche Band „Paveier“ sowie im Finale der neue Showtanz der Ruhrgarde „Karneval Brasil“. Und das alles gekonnt moderiert von Heino Passmann.
Fotos: Fritz Müller
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Ja, so war’ns die alten Rittersleut……! Text: Text: Roswitha Krug
Nicht mit Pferd und Reiter, sondern unter den Klängen des Musikzuges der KG Düse e.V. und mit den Standarten aller Mülheimer Karnevalsgesellschaften zogen die bisher gekürten „karnevalistischen Ritter“ zur Ritterkürung der neuen Preisträgerin Margot Rudolph in den Marmorsaal der Stadthalle ein. Natürlich ließen es sich die Mülheimer Karnevalsgesellschaften nicht nehmen, Abordnungen zu diesem herausragenden Ereignis zu entsenden. Auch Bürgermeister Püll von der Stadt Mülheim, BRK-Verbandspräsident Peter Niemann und der Präsident des Hauptausschusses Heiner Jansen gaben sich die Ehre, bei diesem Empfang dabei zu sein. Vom Gildemeister der Ritterschaft, Lothar Schwarze, erfolgte eine launige Laudatio auf Margot Rudolph. Durch den Stadtprinzen Björn I wurde sie im Beisein aller „Ritter des schiefen Turms“ als dritte Frau zum 27. Ritter geschlagen und mit stehenden Ovationen der Gäste geehrt. Abgerundet wurde der Abend durch ein kleines Karnevalsprogramm, das von Hans Klingels souverän moderiert wurde.
Fotos: Fritz Müller
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55 Jahre „Mölmsche Houltköpp“ Text: Roswitha Krug
Am 1. Juli 1957 gründeten die Jecken Hans Olbers, Hannes Ott, Adam Becker, Heinz Jähnert, Hans Hasselbach, Willi Hoffmann und Gerhard Ostkamp aus dem Elferrat des Bundes hirnverletzter Kriegs- und Arbeitsopfer e.V. – Kreisgruppe Mülheim–Ruhr – die heutige Karnevalsgesellschaft „Mölmsche Houltköpp“. 1957/58 fand die erste Sitzung im Saalbau Hunneche unter dem damaligen Präsidenten Hans Olbers und dem 1. Vorsitzenden Hanns Wolff statt. Die KG Mölmsche Houltköpp hat im Laufe der Jahre drei Stadtprinzenpaare und drei Stadt-Kinderprinzenpaare für den Mülheimer Karneval gestellt. Außerdem vier „Ritter des schiefen Turms“, der höchsten Auszeichnung für aktive Karnevalisten im Mülheimer Karneval. Dazu ist aus der Gesellschaft ein „Mölmscher Narr“, eine Auszeichnung des Mülheimer Karnevals an fördernde Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für den Karneval in Mülheim an der Ruhr eingesetzt haben, hervorgegangen. Auch im Wagenbau sind die „Mölmschen Houltköpp sehr aktiv: konnten sie doch in all den Jahren neun Mal eine Auszeichnung für ihren Rosenmontagswagen „erbauen“. Erwähnenswert ist, dass im Jahre 1978/79 eine Abordnung der Mölmschen Houltköpp mit der Interessengemeinschaft der Karnevalsfreunde in Amerika an der Steuben-Parade teilnahmen. Der jetzige Vorsitzende Lothar Schwarze (Ritter des schiefen Turms in der Session 2008/2009) ist neben seiner Tätigkeit in seinem Verein gleichzeitig Jugendbeauftragter im Bund Ruhr Karneval und Vizepräsident der Karnevalsjugend im Bund Deutscher Karneval. Auch in dieser Jubiläumssession stellen die „Mölmschen Houltköpp“ mit Björn I und Kristina I das Mülheimer Stadtprinzenpaar, das vierte aus der Gesellschaft.
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Wagenbauseminar Bund Ruhr-Karneval Text: Wolfgang Durgeloh
Am 08. und 09.10.2011 bot der Bund Ruhr-Karneval in Zusammenarbeit mit dem Hauptausschuss Gross-Mülheimer-Karneval ein Wagenbauseminar an. Dieses wurde in der Mülheimer Wagenbauhalle an der Hafenstraße durchgeführt.
Am Samstag, den 08. pünktlich um zehn Uhr, begrüßte der Koordinator für den Wagen- und Bühnenbau des HA Wolfgang Durgeloh die Seminarteilnehmer im Tagungsraum der Halle und stellte die Dozentin des Seminars Frau Brigitte Weber aus Dortmund vor. Um den Rosenmontagszug noch attraktiver zu gestalten, betonte der Präsident des HA Heiner Jansen in seinem Grußwort, wie wichtig es sei, die handwerklichen Fähigkeiten für die Aufbauten und Plastiken der Umzugswagen zu erweitern. Besonders erfreut zeigte er sich, dass trotz einiger Abmeldungen immerhin 16 Wagenbauer aus den Mülheimer Karnevalsgesellschaften teilnahmen.
Nach den Begrüßungsworten ging es dann sofort zur Sache. Vor der praktischen Umsetzung gab es eine eineinhalbstündige theoretische Einweisung. Brigitte Weber hielt ein Referat über Planungsaufbau, Objektvorbereitung, Drahten von Wagenverkleidungen und freistehenden Plastiken. Nach einer kurzen Pause ging es zum ersten mal in die Wagenbauhalle. Dort wurden die Werkzeuge und Materialien vorgestellt und mit dem Drahten und Kaschieren begonnen.
Von dreizehn bis vierzehn Uhr war dann Mittagspause. Es gab eine köstliche Erbsensuppe mit Einlage, die das THW Mülheim zubereitet hatte. Außerdem für das nachmittägliche Kaffeetrinken leckere Teilchen.
Nach der Pause gab es noch einmal kurz etwas Theorie, dann ging es praktisch weiter mit Drahten und Kaschieren. Um siebzehn Uhr war dann eine Abschlussbesprechung und der erste Tag des Seminars war damit zu Ende.
Am Sonntag um zehn Uhr wurde das Seminar mit der vollständigen Teilnehmerzahl fortgesetzt. Nach einer kurzen Nachlese des Vortages wurde die Technik des Drahten und Kaschieren erweitert. Nach der Mittagspause, wo es wiederum einen leckeren Eintopf und zum Kaffeetrinken die ebenso leckeren Teilchen vom THW zubereitet gab, wurde mit dem Kaschieren, Spritzen und Bemalen fortgefahren.
Bei der um siebzehn Uhr angesetzten Abschlussbesprechung bedankte sich Brigitte Weber mit den Worten, dieses Seminar sei eines der erfolgreichsten und von Harmonie bestimmten Lehrgänge gewesen. Wolfgang Durgeloh bedankte sich bei Brigitte Weber und den Wagenbauern und schloss sich den Worten über den Erfolg und die kameradschaftliche Mitarbeit an.
Heiner Jansen, der in den zwei Tagen zwischendurch immer wieder vorbeischaute, bedankte sich ebenfalls bei allen Teilnehmern. Insbesondere dankte er Brigitte Weber noch einmal ausdrücklich für dieses so erfolgreiche Seminar. Des Weiteren hoffe er, dass die Plastiken wie Clownkopf, Clown, Karnevalsmütze und Löwenkopf, die von den Wagenbauern schon erkennbar geschaffen wurden, in den nächsten Wochen fertig gestellt werden.
Abschließend gab er der Hoffnung Ausdruck, dass die erworbenen Kenntnisse der Wagenbauer nicht nur ihrer eigenen Gesellschaftswagen, sondern auch den Prinzen- Förder- und Motivwagen zu Gute kommen. Mit diesen Abschlussworten wurde das Seminar beendet.
Fotos: Wolfgang Durgeloh
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Närrischer Gerichtshof mit Verleihung der Weißen Weste der GRO-RE-KA an: Daniel Bahr Text: Fritz Müller (BRK Medienausschuss)
Im 775. Jahr der Stadt Recklinghausen und im 75. Jahr der GRO-RE-KA fand am 19.11.2011 der 25. Närrische Gerichtshof mit Verleihung der Weißen Weste statt. Bevor das jecke und bestechliche Gericht zusammentrat, wurde Dr. Joachim Wüst, Vizepräsident des Festkomitees des Kölner Karnevals von 1823 e. V., sowie Präsident der Großen Kölner Karnevalsgesellschaft e. V., nach einer launigen Laudatio von BRK-Präsident Peter Niemann zum Ehrensenator ernannt. Volker Wagner, BDK-Präsident, ließ es sich nicht nehmen, zum 75. Bestehen der GRO-RE-KA mit einer Fahnenschleife zu gratulieren. Dann trat das Gericht zusammen und der Angeklagte: Gesundheitsminister Daniel Bahr, wurde hereingeführt und stellvertretend für unser Gesundheitssysteman den Tropf angeschlossen. Ihm zur Seite als Pflichtverteidiger stand der Träger der weißen Weste vom Vorjahr, Dr. Peter Paziorek, Regierungspräsident Münster a. D.. In der folgenden äußerst unterhaltsamen Gerichtsverhandlung bereitete es dem Verteidiger einige Mühe, einen Freispruch zu erzielen, doch schließlich gelang es. Und als Zeichen für den Freispruch musste sich der Angeklagte dann die weiße Weste anziehen und in der Zukunft muss er einige Auflagen erfüllen. Umrahmt wurde das Ganze von einem Auftritt des Prinzenpaares von Recklinghausen, sowie etlichen Gardetänzen. Freuen wir uns auf das nächste Jahr, wenn der äußerst schlagfertige Daniel Bahr dann als Pflichtverteidiger des nächsten Angeklagten auftreten wird.
Fotos: Fritz Müller
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Auslosung BRK-Pokalwettbewerb Text: Christian Walter (BRK Medienausschuss)
Spannender als die Ziehung der Lottozahlen – Auslosung zum BRK-Pokalwettbewerb am 6. November im Volkshaus Herne-Röhlinghausen. Ausrichter für das am 6. November stattfindende BRK Pokalturnier ist die 1. Herner Karnevalsgesellschaft e.V. Unter Anwesenheit des Präsidenten des BRK, dem Tanzturnierausschuss, den Präsidiumsmitgliedern des BRK sowie dem Vorstand der 1. Herner KG, wurden die Startplätze ausgelost. Die genaue Startreihenfolge wurde den angemeldeten Vereinen bereits mitgeteilt. Einen guten Start und viel Erfolg allen Teilnehmern!
Foto: Christian Walter
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Neue „Ritterin“ des „Schiefen Turms“ in Mülheim an der Ruhr Text: Roswitha Krug (BRK Medienausschuss)
In diesem Jahr wird Margot Rudolph, eine verdiente Karnevalistin in der Stadt Mülheim, zur neuen „Ritterin des Schiefen Turms“ gekürt. Die Ehrung erfolgt am 23. November 2011 im Caruso–Marmorsaal der Stadthalle Mülheim an der Ruhr. Der Heimatverein von Margot Rudolph ist der MCC–Mülheimer Carnevals-Club Rot-Weiß 1959 e.V. Dort begann sie 1968 als Trainerin der Garden, war u.a. Geschäftsführerin und Schatzmeisterin. In den Sessionen 1978/79 und 1979/80 war Margot Rudolph Prinzessin der Stadt Mülheim und gleichzeitig die einzige Mülheimer Prinzessin über zwei Sessionen hinweg. Der Ritter-Orden wird alljährlich an einen Karnevalisten/eine Karnevalistin aus einer Mülheimer Karnevalsgesellschaft verliehen, der oder die sich bereits längere Zeit für den Karneval und um die Pflege des Brauchtums verdient gemacht hat. Den Ritterschlag führt der jeweils amtierende Stadtprinz aus. Anwesend sind immer die bereits ernannten „Ritter“ sowie die „Rittergilde“, bestehend aus Vertretern aller Karnevalsgesellschaften aus Mülheim an der Ruhr sowie aus dem Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval. Nach der Ernennung und dem „Ritterschlag" erhält der neue „Ritter“ den Halsorden, die Ernennungsurkunde sowie die weiße Mütze mit Beschriftung und Emblem „Ritter des schiefen Turms". Margot Rudolph ist die dritte Ritterin im MH Karneval.
Fotos: Roswitha Krug
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33 Jahre Prinzensenat in Mülheim an der Ruhr Text: Roswitha Krug (BRK Medienausschuss)
Am 18.11.2011 feiert der Prinzensenat, ein kleiner aber elitärer Verein, wie aus unserem Namenszusatz– Traditionsgemeinschaft ehem. Prinzen, Prinzessinnen und Hofmarschälle – zu lesen ist, sein 33 jähriges Jubiläum im Rahmen seines Senatsabends. Satzungsgemäß haben wir uns der Brauchtumspflege, deren Unterstützung und Förderung verschrieben, was wir u. a. mit der Durchführung der Rosenmontagstombola zeigen. Außerdem stehen wir allen designierten Prinzenpaaren mit Rat und Tat zur Seite. Seit 2007 führt der Prinzensenat zu Ehren des jeweiligen Stadtprinzenpaares einen Dämmerschoppen durch. Der Prinzensenat bemüht sich, alle Veranstaltungen der anderen Karnevalsgesellschaften zu besuchen, was bei der geringen Mitgliederzahl nicht immer einfach ist, zumal fast alle unsere Mitglieder auch noch ihre "Heimatvereine" haben. Aus den Reihen unserer Ex-Prinzen und –Prinzessinnen haben 5 Personen die höchsten Auszeichnung, die der Mülheimer Karneval zu vergeben hat, erhalten, und zwar gehören sie zu den „Rittern des schiefen Turms".
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Ganz Mülheim freut sich über die neue Wagenbauhalle
Für die Mülheimer Karnevalisten erfüllte sich in der Session 2010/2011 ein Traum: eine eigene Wagenbauhalle konnte „in Beschlag“ genommen werden. Für die nächsten 20 Jahre besitzt der Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval ein Pachtgrundstück, zur Verfügung gestellt von der Stadt Mülheim an der Ruhr. Der Idealismus und die großzügige finanzielle Unterstützung der Ehrensenatoren und die freiwilligen Arbeitseinsätze der Karnevalisten, die Eintrittsgelder bei Veranstaltungen, die unzähligen Spender, die erwirtschafteten Gewinne bei der Rosenmontagstombola usw., usw. machten schließlich die Verwirklichung der Neubau-Idee möglich. „Das Brauchtum Karneval ist etwas, was den Menschen und der Stadt nutzt“, so die Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim. Der 400 qm große Neubau steht direkt neben der alten Wagenbauhalle, die von außen verkleidet wurde, damit sie eine Einheit mit der neuen Halle bildet. Und in einem weiteren Anbau sind Sozialräume und ein kleines Mülheimer Karnevalsmuseum eingerichtet. „Dank der guten Zusammenarbeit kann man nun viel intensiver und viel kreativer werkeln“, freut sich Heiner Jansen, Präsident des Hauptausschusses Groß Mülheimer Karneval, durch dessen Initiative die neue Halle überhaupt erst möglich wurde.
Fotos: Roswitha Krug
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„Rote Funken“ aus Recklinghausen ehren Christian Stratmann mit dem 45. „Entenorden“
Wer hätte das gedacht, dass nach seinem fulminanten Start 2004, also nach nur 7 Jahren, der Mondpalast in Wanne–Eickel schon heute zu den beliebtesten Volkstheatern in Deutschland gehört? Aus dem Ruhrgebiet ist er ja ohnehin nicht mehr wegzudenken, denn er zeigt in seinen Komödien nicht nur mit einem zwinkernden Auge humor- und liebevoll die „Ruhris“ – nein, er ist bereits ein gutes Stück Ruhrgebiet. Und sein Prinzipal ist Christian Stratmann, der mit seinem Namen für das entscheidende „Mehr“ an Gastlichkeit, Vergnügen und internationaler Qualität bürgt und aus den Gästen Freunde macht. Und das nicht nur im Mondpalast, sondern auch in den Wanne-Eickeler „Kammerspielchen“, im „Revue Palast Ruhr“ auf der ehemaligen Zeche Ewald in Herten in der „Heizzentrale“ oder in der „Christian-Stratmann-Akademie“ in Herne. Christian Stratmann wird wegen seines Engagements in der und für die Region „Ruhrgebiet“ von den „Roten Funken e.V. von 1955“ mit dem Entenorden geehrt. Der Orden wird seit 1968 von den Roten Funken in ununterbrochener Reihenfolge verliehen; Christian Stratmann ist damit der 45. Ordens–Träger. Und kein Geringerer als Marc Marshall, Moderator, Sänger und Ordensträger der vergangenen Session, wird am 21. Januar 2012 auf dem großen „Senatoren- und Ratsherren-Abend“ der Roten Funken im Recklinghäuser Festspielhaus die Laudatio halten und den Orden überreichen.
Fotos: KG Rote Funken
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B RINGS-Konzert der KG Poahlbürger 1948 e.V. in RecklinghausenText: Reinhard Lackmann
Knapp vor „Ausverkauft“ dafür aber über 100% Stimmung im Saal. Die KG Poahlbürger 1948 e.V. aus Recklinghausen lud zum Wohnzimmerkonzert die kölsche Top Band des Karnevals „BRINGS“ in das Bürgerhaus ein. Die Jungs mit dem Schottenrock hatten schnell die gut 1.000 Besucher in Griff . Alle Hits der Kölschrocker wurden lautstark mitgesungen und Frontmann Peter Brings kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Perfekt organisiert von den Mitgliedern der Poahlbürger feierten, tanzten und besangen die Besucher gemeinsam mit BRINGS die „Superjeile Zick“ bis zum „Halleluja“. In einem waren sich alle – ob Band oder Besucher – einig: das war ein grandioses Konzert, dass nach Wiederholung schreit. Bereits 2009 hatten die Poahlbürger die Gruppe nach Recklinghausen geholt. Jetzt soll es in 2 Jahren wieder zum Sommerevent 2013 so weit sein.
Fotos: Wolfgang Thoridt
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Das Festkomitee Hammer Karneval 1962 e.V. (FHK) musste sich neue organisieren
Nachdem der Präsident des Festkomitee, Heinz Winterroth, vor kurzem leider viel zu früh verstorben ist, musste sich der Vorstand neu organisieren. Alle Mitgliedsgesellschaften haben sich lange Gedanken darüber gemacht, wer in Zukunft die große Lücke, die Heinz Winterroth hinterlassen hat, ausfüllen kann. In der letzten Präsidiumssitzung wurde dann der bisherige Vizepräsident und Ex-Stadtprinz Karl Heinz Kaspers zum neuen Präsidenten gewählt. Karl Heinz Kaspers ist damit ab sofort für alle Belange des FHK zuständig; seine Kontaktdaten: Karl Heinz Kaspers, Feldgarten 2b, 59063 Hamm Tel.: 0 23 81 – 372 45 19 / 0174 – 931 58 62 eMail: Hans.Kaspers@arcor.de Wir freuen uns auch weiterhin über eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit FHK.
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Klaus Zirkel: neuer Präsident der KG Blau–Weiß Günnigfeld (Bochum-Wattenscheid)
Maik Nienaber hat sein Amt als Präsident der K.G. Blau–Weiß Günnigfeld aus Bochum-Wattenscheid niedergelegt; neuer Präsident wurde Klaus Zirkel, der bis dahin sein Stellvertreter war. Er wurde vom Vorstand, Elferrat und der Mitgliederversammlung gewählt. Die Präsidentschaft von Klaus Zirkel ist zeitlich nicht begrenzt. Zu seinen Aufgaben gehört es, den Verein in der Öffentlichkeit zu repräsentieren, den Elferrat zu führen und Veranstaltungen zu organisieren und zu moderieren. Den ersten öffentlichen Auftritt hat Klaus Zirkel beim Karnevalsbiwak der „Blaus-Weißen“ am 05. November 2011 auf dem Schulhof der Grundschule in Wattenscheid-Günnigfeld. Der Vorstand und alle Mitglieder der „Blau-Weißen“ werden Klaus Zirkel tatkräftig bei seinen künftigen Aufgaben unterstützen; sie wünschen ihm für sein neues Amt alles Gute.
Foto: Karl-Heinz Lehnertz
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Prinzenwahl in Wattenscheid von Wolfgang Schick, Gü-Ka-Ge
Am Freitag, 21. Oktober 2011, wird im großen Sitzungssaal des Rathauses der neue Stadtprinz von Wattenscheid vorgestellt. Das „Besondere“ ist dabei, dass der Prinz, der das Narrenvolk in den folgenden zwei Sessionen regieren soll, nicht einfach „ernannt“, sondern vor der Vorstellung nach echten demokratischen Grundsätzen gewählt wird. Und damit alles mit rechten Dingen zugeht, sind selbstverständlich für die gesamte „Zeremonie“ auch „Beobachter“ geladen. Das sind, neben den Abordnungen der 10 im Festausschuss Wattenscheider Karneval e.V. (FWK) vertretenen Gesellschaften, namhafte Persönlichkeiten aus regionaler und überregionaler Politik, aus der Wirtschaft, der Verwaltung und der Kirche. Nach der Verabschiedung des scheidenden Prinzenpaares durch den FWK und den Bund Ruhr-Karneval e.V. (BRK), trägt der Wahlleiter die Bewerbung von bis zu fünf Interessenten vor, die die Würde des Prinzen anstreben. Selbstverständlich wird dabei auch „genüsslich“ ein „Dossier“ zu jeder Person verlesen. Stimmberechtigt für die Prinzenwahl sind die Präsidenten/Vorsitzenden der Mitgliedsvereine im FWK und nur ein einstimmiges Votum gibt den Ausschlag. Nach der Wahl wird der Kandidat mit 11 Salutschüssen bestätigt und von der Prinzengarde in den Saal geleitet. Wenn er seine Wahl angenommen hat, wird er von Josef Najda, dem Präsidenten des FWK, offiziell als neuer Regent vorgestellt. Danach benennt der Prinz seine künftige Prinzessin, die, ebenfalls von der Prinzengarde in den Saal geleitet, als neue „Lieblichkeit“ vorgestellt wird. Beide, sowohl der Prinz als auch die Prinzessin, präsentieren anschließend ihre Adjutanten. Nach der offiziellen Gratulation klingt der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Die „große“ Proklamation des Stadtprinzenpaares erfolgt etwas später, nämlich am 12. November 2011 in der Stadthalle in Wattenscheid.
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Neue Wagenbauhalle vom Bauamt „abgenommen“ von Wolfgang Schick, Gü-Ka-Ge
Die Günnigfelder Karnevalsgesellschaft e.V. (Gü-Ka-Ge) hat in zentraler Lage in Wattenscheid eine ca. 650 qm große Halle angemietet, die jetzt nach diversen Umbauten und Renovierungsarbeiten (u.a. mussten die Brandschutzauflagen berücksichtigt werden; es wurde ein neues Einfahrtstor und eine Fluchttür eingebaut) vom Bauamt der Stadt Bochum „abgenommen“ wurde. Neben eigenen Fahrzeugen der Gü-Ka-Ge (Doppeldeckerbus und Narrenschiff von Elferrat und Prinzengarde) hat der Festausschuss Wattenscheider Karneval e.V. (FWK) auch seinen Prinzenwagen untergestellt. Die KG „Die letzten Watermänner“ nutzt die Halle für ihren Prinzenwagen ebenso wie der Sevinghauser Gänsereiterclub 1598 e.V. für ihren Motivwagen und den Königswagen. Außerdem haben noch zwei große Firmenfahrzeuge Platz gefunden. Die neue Wagenbauhalle ist damit gut ausgebucht und da sie auch beheizt werden kann, freuen sich die Wattenscheider Karnevalisten über die hervorragenden Arbeitsbedingungen in der neuen Halle.
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Bund Ruhr-Karneval lädt zur BDK-Hauptversammlung 2012 nach Dortmund ein
Zum Schluss der 37. BDK-Präsidialtagung in Augsburg luden der BRK–Verbandspräsident Peter Niemann und 4 Garde-Mädchen der MüKaGe zur nächsten Hauptversammlung des Bund Deutscher Karneval, die in der Zeit vom 06. bis 09. 09. 2012 in den „Westfalenhallen“ stattfindet, nach Dortmund ein. Die Tänzerinnen Noelle Gaetke, Ronja Wonzek, Verena Madrei und Julia Haferkamp wurden von ihren Trainerinnen Sandra Gaetke und Petra Lahnstein, sowie von dem MüKaGe -„Manager“ Horst Heinrich begleitet. Nicht nur wegen der beim so genannten „Begrüßungsabend“ gekonnten tänzerischen Präsentation „Ruhrgebiet“ der MüKaGe - Mädchen und der verteilten Maxi CD „Glück auf“ von dem „singenden Bergmann“ Magic Lauster aus Gelsenkirchen wurde die Einladung nach Dortmund von den Delegierten und Gästen dankend angenommen.
Fotos: Herbert Gabriel, Chefredakteur der „Deutschen Fastnacht“
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Hans-Werner Reckmann wird zum Ehrenpräsidenten ernannt
Nach 34 Jahren als Präsident stellte sich Hans-Werner Reckmann aus familiären Gründen nicht mehr zur Wiederwahl – er zog den damit auf ihn wartenden „Unruhestand“ vor. Als einstmals Mitarbeiter des Presse- und Informationsamtes der Stadt Dortmund hat Hans-Werner Reckmann in den 70er Jahren den Festausschuss Dortmunder Karneval e.V. mit seinen derzeit 25 Mitgliedsgesellschaften übernommen. Er organisierte den Rosenmontagszug in Dortmund neu und machte ihn damit zu dem, was er heute ist. Walter Buchholz, bisher „Vize“ im Festausschuss, wurde zum neuen Präsidenten gewählt und konnte, quasi als erste Amtshandlung, seinen Amtsvorgänger im Namen aller Mitglieder zum Ehrenpräsidenten des Festausschuss Dortmunder Karneval e.V. ernennen. Bei den ebenfalls ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Jörg Bojanowski, Heinz-Georg Plätz und Fred Schürmann bedankte sich Walter Buchholz für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Damit das karnevalistische Brauchtum auch in Dortmund mit Freude weiterhin gefördert werden kann, hofft das neue Präsidium auf eine nach wie vor gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Vereinen und Organisationen.
Foto: Festausschuss Dortmunder Karneval
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50 jähriges Jubiläum in Castrop-Rauxel
Zwei aktive Mitglieder der
Castrop-Rauxeler Karnevalsgesellschaft
„Watt et Stüfft
“feiern am 01.08.2011
ein ganz besonderes Jubiläum. Zum vergrößern auf das Foto klicken. Foto: CCCS
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Stehende Ovationen für Klaus Mahne
Ein Jubiläumsempfang der „besonderen Art“ bei der 1. Herner Karnevalsgesellschaft Seit 30 Jahren wird die 1. Herner Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß-Rot 1953 e.V. von „ihrem“ Präsidenten Klaus Mahne regiert und dieses Ereignis sollte mit einem gelungenen Überraschungsempfang gekrönt werden. Absolut ohne sein Wissen hatte „seine“ Mannschaft in die von ihr super vorbereitete Wagenbauhalle der HeKaGe am 05. Mai 2011 etwa 200 Gäste gebeten – und alle kamen und, ganz wichtig, alle hielten dicht! Spannung lag in der Luft! Was wird „er“ sagen, wenn er gleich – hingelockt durch einen nichtigen Vorwand – vor der Halle eintrifft? Und die Überraschung gelang, sie stand ihm im Gesicht! Die „Quassel-Strippe“ Klaus Mahne war sprachlos, im wahrsten Sinne des Wortes, als er mit großem Hallo und stehenden Ovationen empfangen wurde. Nach der kurzen Begrüßung durch den Vize-Präsidenten Kai Gera beglückwünschten den Jubilar zunächst der Oberbürgermeister der Stadt Herne, Horst Schiereck, und dann der BRK-Präsident Peter Niemann. In Anerkennung und Würdigung seines Einsatzes für das Brauchtum Karneval wurde Klaus Mahne mit dem BDK-Verdienstorden in Gold ausgezeichnet. Dann reihten sich die HeKaGe-Mitglieder und die Gäste ein in die endlose Schlange der Gratulanten. Anschließend feierten sie dann mit dem Jubilar ein fröhliches Fest. „Kann mich mal jemand kneifen, damit ich weiß, dass ich nicht träume?“ Das war so ziemlich das einzige, was Klaus Mahne an diesem Abend von sich gab.
Zum vergrößern auf das Foto klicken. Foto: 1. HeKaGe
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Erfolge der BRK-Mitglieder 2011
Jana Pearce hat bei den Deutschen Meisterschaften im Karnevalistischen Tanzsport in Nürnberg als beste BRK-Akteurin den 7. Platz belegt. Einen 9. Platz belegte die Jugendgarde von Grün-weiß Hamm. Den 10. Platz konnte sich die Juniorengarde von Grün-Weiß Hamm ertanzen. Jeweils den 11. Platz belegten die Gemischte Garde von Grün-Weiß Hamm und der Junioren-Schautanz des TV Flerke. Die weibliche Garde von Grün-Weiß Hamm belegte den 12. Platz
Das Präsidium des BRK gratuliert allen Akteuren, aber natürlich auch den Trainerinnen und Trainern.
Jana
Pearce KG Grün-Weiß Hamm 61 e.V.
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Die "Sevinghauser Gänsereiter" haben einen neuen König
Andreas Rybka, Mitglied des Medienausschusses des Bund Ruhr-Karneval e.V., wurde am Rosenmontag bei strahlendem Sonnenschein neuer Gänsereiter-König in Sevinghausen.
Er wird als König Andreas II, genannt Locke I. "der Sonnenkönig" in die Annalen der Gänsereiter eingehen.
Wir gratulieren herzlich und wünschen Andreas und seiner Königin Alexandra I. eine erfolgreiche Regentschaft und und stets "Sonnen-Königs-Wetter"
Foto: www.gkfoto.de
König
Andreas II. genannt Locke I. der Sonnenkönig, Königin Alexandra I.,
Adjutanten Dirk und Patrick.
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Heiner Jansen wurde im Plenarsaal des Landtages geehrt
Heiner Jansen, der Präsident des Hauptausschusses Groß-Mülheimer-Karneval von 1957 e.V., wurde am Dienstag, 22. Februar 2011, im Rahmen eines Empfanges im Plenarsaal des Landtags NRW in Würdigung und Anerkennung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit zum Wohle der karnevalistischen Brauchtumspflege ausgezeichnet. Die Ehrung erfolgte durch den Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg, die Lauditio auf Heiner Jansen hielt die 1. Vizepräsidentin des Landtags, Carina Gödecke. Seit dem Millenniumsjahr 2000 ist Heiner Jansen Vorsitzender und Präsident des Hauptausschusses und seitdem trägt die karnevalistische Brauchtumspflege in Mülheim an der Ruhr sein Gesicht. Sein ehrenamtlicher Einsatz ist beispielgebend: So gründete er u.a. den „Förderkreis Mülheimer Karneval“, suchte und fand dafür zahlreiche Ehrensenatoren, die ihn bei der Umsetzung seiner kreativen Karnevals-Projekte tatkräftig unterstützen. Seine Vision von der eigenen Wagenbauhalle für die Karnevalsgesellschaften in Mülheim wurde nach nur 10 Jahren Wirklichkeit. Die Weiterführung und Umsetzung der in Mülheim öffentlichkeitswirksamen Ideen, z.B. die Verleihung der „spitzen Feder“, die Aufstellung des „Narrenbaumes“, die feierliche „Karnevals-Fest-Messe“ und der große „Senioren-Karneval“, um nur einige zu nennen. Das BRK-Präsidium gratuliert Heiner Jansen herzlich zu der Auszeichnung. Zum vergrößern auf das Bild klicken! Foto: Landtag Referat Öffentlichkeitsarbeit Von links nach rechts: Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags, Christel Jansen, Torsten Jansen, Hans Klingels, Carina Gödecke, 1. Vizepräsidentin des Landtags, Heiner Jansen, Peter Niemann
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Entenorden der KG Rote Funken Die 44. Entenordenverleihung hatte es in sich. Marc Marshall zog die Gäste in seinen Bann.
Keine leicht verdiente Ente, die dem Sänger im Festspielhaus zu Recklinghausen verliehen wurde. Hart musste er dafür singen, nicht die bekannten Lieder seines Vaters sondern Classic pur. Gänsehaut stellte sich auf als er die ersten Töne herausbrachte. Gekonnte wurde Marshall die Ente vom Vorjahresträger Markus Maria Profitlich überreicht. Passend zu den Farben der Roten Funken in einem rot-weißen Funkenmariechen Kostüm trat er auf die Bühne. Die Lacher hatte Profitlich auf seiner Seite als er die Laudatio auf den neuen Ordensträger hielt. Marc Marshall war lange Jahre Moderator der SWR Sendung „Lustiger Weinberg“. Dort begrüßte er den internationalen Star „El Martini“, richtig genannt Al Martino. Somit war ihm „die Ente sicher“. „Das kann doch nicht wahr sein“ so die ersten Worte von Peter Niemann, Präsident des Bund Ruhr- Karneval. Hans-Georg Wickel bat ihn auf die Bühne und ernannte ihn zum Ehrensenator der Gesellschaft. Abgerundet wurde die ganze Veranstaltung mit dem Tanzcorp der KG Lövenicher Neustädter. Die „Blauen Jungs“ zeigten den über 300 Gästen akrobatische Figuren und begeisterten diese. Zu guter letzt startete Graham Bonney das Feuerwerk mit seinem Hit „Supergirl“. Keiner der Gäste blieb auf den Stühlen sitzen und sie tanzten und tanzten bis zum frühen Morgen.
"Foto: Medienhaus Bauer, Thomas Nowaczyk"
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Karneval bei „Center.tv“
Zu einer Fernsehaufzeichnung für das Internetportal „mypott.de“, beim Center.tv, Heimatfernsehen Ruhr AG in Bochum, trafen sich Peter Niemann, BRK-Präsident, und Gerd Schwenzfeier, Präsident des Festkomitee Gelsenkirchener Karneval, um in einem launigen Gespräch mit den Moderatoren Susanne Ziegler und André Dreiskämper fast eine Stunde lang über unser schönes Brauchtum Karneval zu berichten. Die Ausstrahlung der Sendung erfolgt am Dienstag, 18. Januar 2010, um 10.oo Uhr, und dann mehrfach im Fernsehen, sowie danach im Internet unter „mypott.de“. Das Fernsehprogramm wird, so berichteten die „Macher“, von ca. einer Million Haushalte empfangen.
"Foto und Text: Fritz Müller"
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Der Bund Ruhr-Karneval e.V. (BRK) braucht dringend „Nachwuchs“
Leider haben in der Zwischenzeit einige der ehrenamtlichen Mitstreiter sowohl im Präsidium des BRK, als auch in den verschiedenen Ausschüssen entweder die „gefühlte Altersgrenze“ erreicht, oder sie wollen aus beruflichen oder aus gesundheitlichen Gründen in der nächsten Jahreshauptversammlung nicht mehr für ihr Amt kandidieren. Das ist sehr bedauerlich, weil damit die dringend notwendigen und auch erforderlichen Dienstleistungen für die Mitgliedsgesellschaften des BRK gefährdet sind. Besonders gravierend ist der Bedarf an Nachwuchskräften im Bereich des karnevalistischen Tanzsports; es fehlen dringend einsatzfreudige Punktrichter für die einzelnen Turniere. Hier sind Trainerinnen und Trainer aus den Mitgliedsgesellschaften gesucht, die nach einer gründlichen Schulung diese Aufgaben übernehmen können. Aber auch in den anderen Dienstleistungsbereichen des BRK, das ist z.B. der Medienausschuss oder das große Feld der Administration, sind helfende Hände (und Köpfe!) herzlich willkommen. Deshalb schlägt das BRK-Präsidium Alarm und bittet alle „Arbeitswilligen“, sich zu melden. Kurze Mitteilungen bitte telefonisch, schriftlich oder per E-Mail an den BRK-Verbandspräsidenten.
Peter Niemann, Buchholzer Str. 33, 58456 Witten Tel.: 0 23 24 – 990 569 / 0179 – 430 50 359 E-Mail: Niemannpeter@t-online.de
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Neues aus Wattenscheid
Die Günnigfelder Karnevalsgesellschaft von 1932 e.V. hat einen neuen Präsidenten. In der letzten Mitgliederversammlung der GüKaGe wurde Wolfgang Schick zum Präsidenten gewählt. Wolfgang Schick kann auf eine über 40jährige karnevalistische Vergangenheit zurückblicken: seit 1970 passiv, seit 1974 aktiv. 1978/79 war er der Adjutant des Wattenscheider Stadtprinzenpaares, nebenbei Vorstandsarbeit in der GüKaGe, u.a. als Pressesprecher und Schriftführer. 1996/97 amtierte er als Stadtprinz Wolfgang I. 1998 übernahm er das Amt als erster Vorsitzender und 1999 zusätzlich als Sitzungspräsident. Im April 2010 erfolgte die Stabsweitergabe als erster Vorsitzender an Hans Hennecke (Stadtprinz Hans I. 2008/09). Im Beisein des amtierenden Wattenscheider Stadtprinzenpaares Andreas I. und Karthrin II. sowie Abordnungen aller Wattenscheider Karnevalsvereine und befreundeten Gesellschaften aus Nachbarorten wählte die KG „Die letzten Watermänner“ nach 12 Jahren wieder ein Prinzenpaar. Prinz Klaus II. und Prinzessin Sabine II. führen mit ihren beiden Adjutanten Helmut Stellenmerten und Klaus Radojewski die Gesellschaft durch die nächsten beiden Jahre. Das neue Vereinsprinzenpaar freut sich besonders auf das Jahr 2011, denn da blicken „Die letzten Watermänner“ auf ein 50jähriges Bestehen der Gesellschaft zurück. Der Vorstand nahm das Jubiläumsjahr auch zum Anlass, das Gründungs-mitglied Manfred Trampnau zum Ehrenpräsidenten zu ernennen.
(Anmerkung des Redaktions-Teams: Das Forum „BRK-News“ steht allen Mitglieds-Gesellschaften des Regionalverbandes Bund Ruhr-Karneval e.V. (BRK) für kurze, besondere Mitteilungen zur Verfügung. Bitte, wenden Sie sich bei Bedarf vertrauensvoll an das für Sie zuständige Mitglied des BRK-Medienausschusses!)
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Verleihung der „Spitzen Feder“ durch den Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval
Von verschiedenen Mitgliedsgesellschaften des Bund Ruhr-Karneval (BRK) werden jeweils in der Session einmalig besondere Auszeichnungen an Persönlichkeiten, die durch ihr Wirken u.a. dazu beigetragen haben, dass unser Brauchtum Karneval Kultur ist und bleibt, verliehen. So wird z.B. in Recklinghausen durch den „Enten-Orden“ von den Roten Funken oder durch die „Weiße Weste“ von der GroReKa, in Gelsenkirchen durch die Ernennung zum „Ehrenritter“ durch den KC Astoria, in Bochum durch die Verleihung der „Goldene Grubenlampe“ von der GroBoKa oder in Mülheim durch die Ernennung zum „Ritter vom schiefen Turm“ jeweils eine Persönlichkeit ausgezeichnet. Wir wollen in dieser Session in „BRK-News“ über die einzelnen Ehrungen kurz berichten. So verleiht der Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval in diesem Jahr zum 25. Mal die Auszeichnung „Spitze Feder“ im Rahmen des Prinzenballs am 27. November 2010 um 19:30 Uhr in der Stadthalle Mülheim an der Ruhr. Die Auszeichnung wird verliehen für besondere Verdienste um das offne, gesprochene oder geschriebene Wort, für herausragende Leistungen in Politik und Gesellschaft, für Witz und Humor. Nach Jens Feddersen, dem 1. Preisträger im Jahre 1984, erhält nun wieder der Chef-Redakteur der NRZ, Rüdiger Oppers, die Auszeichnung. Bisher wurden durch den Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval u.a. ausgezeichnet: Carmen Thomas, Hans-Dietrich Genscher, Dr. Norbert Blüm, Wolfgang Clement, Helge Schneider, Dr. Ludger Stratmann, Guido Cantz, Christoph Maria Herbst, Dr. Michael Steinbrecher.
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Narrenbaumaufstellung Im Rahmen der Eröffnung des Straßenkarnevals wird in Mülheim an der Ruhr am 13. November 2010 auf dem Kurt-Schumacher-Platz vor dem Forum City der Narrenbaum aufgestellt. Den Narrenbaum, ähnlich einem Maibaum, gibt es in NRW nur in Mülheim an der Ruhr. Er trägt die Wappen der 13 Mülheimer Karnevalsgesellschaften und das Wappen des Hauptausschuss Groß-Mülheimer Karneval. Die Straßenveranstaltung beginnt um 11.11 Uhr mit einem Umzug der Mülheimer Gesellschaften mit Standarten und Musikzug durch die Innenstadt, dem Auftritt des Hoppeditz sowie einigen Tanzbeiträgen der Mülheimer Karnevalsgesellschaften. Auch das Mülheimer Prinzenpaar Prinz Hans IV. und Prinzessin Urde I. mit Hofstaat werden anwesend sein.
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Lothar Schwarze ist neuer Vize-Vorsitzender der Karnevalsjugend im Bund Deutscher Karneval e.V. (BDK)
Der 49-jährige Mülheimer tritt die Nachfolge von Rolf Schröder an. Rolf Schröder gab sein Amt als Vize der Karnevalsjugend im BDK auf, weil er Präsident des Bund Westfälischer Karneval e.V. (BWK), Münster, wurde.
Den Kurs von Rolf Schröder will er fortsetzen, natürlich aber auch eigene Akzente setzen. „Ich will die Kontakte der Jugendbeauftragten in den für mich zuständigen Landesverbänden Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein weiter ausbauen und vertiefen. Nur wenn wir ein breites Bündnis der Jugendarbeit organisieren, können weitere Erfolge in der Pflege des karnevalistischen Brauchtums erzielt werden“, analysiert der überzeugte Karnevalist in seiner ruhigen Art. Mittelpunkt der Arbeit von Lothar Schwarze wird deshalb neben der Jugendarbeit im Bund Ruhr-Karneval e.V. (BRK) die Erledigung von Sonderaufgaben und die Organisation des West-Konvent der BDK-Jugend sein. Lothar Schwarze hat sehr klare Vorstellungen und Ziele. Die will er verwirklichen!
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Es gibt bald viel zu feiern:
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InterKarneval 2010 mit vielen Höhepunkten Ein Programm für die ganze Familie Vielfalt sehen, gute Gespräche führen, Informationen sammeln und fröhlich gleichgesinnten Menschen begegnen: Unter diesem „Stern“ gestaltete sich die Messe InterKarneval auch in diesem Jahr in der Zeit vom 25.–27. Juni in Köln wieder erfolgreich.
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Trotz des Fehlens großer Anbieter, wie z.B. „METRO“ oder „Handelshof“, fand die Messe unerwartet hohen Zuspruch. Sowohl Aussteller als auch Besucher zeigten sich rundweg zufrieden. BRK-Verbandspräsident Peter Niemann konnte auf dem Gemeinschaftsstand des Bund Deutscher Karneval e.V. (BDK) zahlreiche kleinere und größere Besuchergruppen aus seinem Zuständigkeitsbereich begrüßen, sie zu einer kleinen Verschnaufpause und zum Gespräch einladen.
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(Alle Fotos: Friedrich Müller, GroBoKa)
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Wie die Bilder zeigen, machten viele BRK-Verbandsmitglieder von der Einladung Gebrauch.
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BRK – Medienausschuss gegründet Zu einem konstituierenden Arbeitsgespräch trafen sich die ersten „freiwilligen“ Mitarbeiter des neu gegründeten Medienausschusses des BRK im Kolpinghaus in Recklinghausen
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von links nach rechts: Andreas Rybka, Gänsereiter, Wolfgang Schick, GüKaGe; Christian Walter, Rote Funken RE, Stefan Gerstmeier, BRK, Peter Niemann, BRK, Hans-Werner Reckmann, BRK. Wegen anderer Verpflichtungen nicht im Bild:, Fritz Müller (Foto), Roswitha Krug. Zunächst verständigten sie sich umfassend über ihren geplanten Aufgabenbereich. So wollen sie u.a. zeitnah aus ihrem Zuständigkeitsbereich Informationen über bereits erfolgte und über künftige Arbeiten der einzelnen Karnevalsgesellschaften sammeln, aufbereiten und diese öffentlichkeitswirksam, z.B. im Internet-Auftritt des BRK, verbreiten. Die vielfachen Aktivitäten der Karnevalisten verdienen es nämlich, umfassend bekannter gemacht zu werden. Und außerdem soll auch öffentlich werden, dass sich die Brauchtumspflege nicht nur auf die Zeit um den 11. im 11. herum und nach Neujahr bis Aschermittwoch beschränkt Selbstverständlich sollen die örtlichen Medien aber nur mit Zustimmung der Mitgliedsgesellschaften informiert werden, denn bereits gut funktionierende Kontakte zur Presse dürfen absolut nicht gestört werden. Wir bitten darum, die Angedachte Arbeit zu unterstützen, denn nur dann kann der Medienausschuss erfolgreich sein. Außerdem wäre es zu begrüßen, wenn sich aus Hamm oder Werne an der Lippe, aus Bottrop oder Gladbeck und aus Gelsenkirchen noch „Freiwillige“ melden. Das nächste Arbeitsgespräch findet am Montag, 05. Juli 2010, 19.oo Uhr, wieder im Kolpinghaus in Recklinghausen statt.
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KG Rot – Gold Werne e.V. : Klausurtagung am Hennedamm in Meschede „ Neu gewählte Vorstandsmitglieder verlieren schnell die Lust an der Mitarbeit, wenn sie nicht genau wissen, welche Rechte und Pflichten sie haben und welche Aufgaben sie in der Gemeinschaft eines Vereins erledigen müssen!“Das soll der erst 2009 gegründeten Karnevalsgesellschaft Rot–Gold Werne e.V. nicht passieren. Sie organisierten unter Leitung ihres 1. Vorsitzenden Heinz Piehl Ende Mai 2010 eine 3-tägige Klausurtagung der Vorstandsmitglieder am Hennedamm in Meschede.
Von dem Präsidenten des Bund Ruhr-Karneval, Peter Niemann, ließen sie sich einführen in das Recht der Vereins- und Versammlungsfreiheit und sie erarbeiteten gemeinsam mit ihm die wesentlichen Grundsätze der Pflege des karnevalistischen Brauchtums. Ausführlich diskutierten die Teilnehmer mit Peter Niemann über Vereinsorganisation (einschließlich Aufgabenbeschreibungen von Vorstandsmitgliedern), über modernes Führungsverhalten und über Kommunikation als Führungsinstrument. Auch wurde behandelt, wie man neue Mitglieder gewinnen und für die Mitarbeit motivieren kann. Die anschließend erfolgten vereinsinterne Planungsbesprechungen zur Session 2010/11, zum Wagenbau, zur Jugend- und zur Öffentlichkeitsarbeit, sowie zu Mitglieder- und Werbeveranstaltungen der KG Rot–Gold Werne e.V. rundeten die Themen der Klausurtagung ab. |