BRK-Jahreshauptversammlung  2010 in Dortmund:

BRK-Präsidium zieht positive Bilanz

 

 

 
 

Der Karneval im Ruhrgebiet habe – was vielfach vergessen wird – eine lange Tradition. Er könne sich durchaus auch mit den Hochburgen an Rhein, Main und Isar messen. Dieses machte der Präsident des Bund Ruhr-Karneval, Peter Niemann, bei der Jahreshauptversammlung des Regionalverbandes am Sonntag, 25. April , in den Tagungsräumen des Kongresszentrums der Westfallenhallen in Dortmund vor weit mehr als 100 Delegierten deutlich. Neben den Vertretern der Mitgliedsgesellschaften konnte Peter Niemann auch den Vertreter der Stadt Dortmund Friedhelm Sohn, Vorsitzender des Sport- und Jugendausschuss begrüßen – er wurde mit dem goldenen Verbandsorden ausgezeichnet – und das amtierende Prinzenpaar der Stadt Dortmund, Alexander I. (Olschowka) und Heike II. (Fricke) begrüßen.

             

Der BRK vertritt als Regionalverband im Bund Deutscher Karneval (BDK) die Interessen der organisierten Karnevalisten im Ruhrgebiet. Ihm gehören insgesamt 112 Festausschüsse und Karnevalsgesellschaften - mit weit mehr als 12.000 Karnevalisten - an. Der BRK fördert das närrische Brauchtum, den Karneval in der Region und den karnevalistischen Tanzsport.

In seinem Jahresbericht konnte Präsident Peter Niemann wieder eine positive Bilanz ziehen. Absolute Höhepunkte waren dabei das alljährlich stattfindende BRK-Prinzentreffen, das zum zweiten Mal im „Goldsaal“ des Kongresszentrum Westfalenhallen durchgeführt wurde, das 27. Kinder-Prinzentreffen, das diesmal in Hamm stattfand und das 20. Benno-Willeke-Tanzsportturnier, das seit 2008 von der KG Grün-Weiß Hamm durchgeführt wird. Das Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft ist mit nahezu 1.000 Akteuren das größte seiner Art in Deutschland.

Neben dieser positiven Bilanz hielt Peter Niemann auch einen Ausblick auf die nahe Zukunft. Hier machte der BRK-Präsident deutlich, dass dem Regionalverband auch weiterhin die Jugendarbeit sehr am Herzen liege. „Nur wer die Jugend hinter sich hat, dem gehört die Zukunft! Vor diesem Hintergrund sollten eigentlich alle Gesellschaften aus unserem Bereich jungen Menschen die Möglichkeit bieten, im Karneval einer sinnvollen Beschäftigung nachzugehen. Alle Vorstände müssen größten Wert auf eine zielgerichtete Jugendarbeit legen“, erklärte Niemann.

                              

Großen Wert legt der BRK darüber hinaus auf die Fort- und Weiterbildung. So wird im Herbst wieder eine Reihe von Seminaren angeboten. Gleiches plant auch die BRK-Karnevalsjugend, die wieder eine Juleica fest eingeplant hat. Wer Interesse an der Teilnahme hat bzw. Vorschläge für Themenfelder unterbreiten möchte, der sollte sich kurzfristig mit dem BRK-Präsidenten Peter Niemann bzw. mit dem Jugendleiter Lothar Schwarze in Verbindung setzen.

Während der Jahreshauptversammlung standen auch Neuwahlen für das Präsidium des Bund Ruhr-Karneval auf der Tagesordnung. Dabei wurden der Präsident Peter Niemann (Witten), die zweite Vizepräsidentin Helga Reichert (Bochum), der Geschäftsführer in Personalunion Uwe Hahne (Recklinghausen), Punktrichterobmann Klaus Gönner (Gelsenkirchen) und der Internetbeauftragte Stefan Gerstmeier (Recklinghausen) in ihrem Amt wiedergewählt. Nicht mehr zur Wahl angetreten ist der Organisationsleiter Kai Gera (Herne), seine Nachfolge tritt Hermann-Josef Hüßelbeck (Mülheim) an.

                                        

Erstmals waren zwei Ordenshersteller bei der Jahreshauptversammlung des Bund Ruhr-Karneval vertreten. Hier konnten sich die Mitgliedsvereine über die neusten Ordenkollektionen informieren. Unser Dank geht an die "Firma Zinnhannes" (Krummenau) und die "Firma Donner" (Wuppertal).